Der Tiny ATtiny Sensor Node ist eine kleinere Version des bisherigen ATtiny Sensor Node. Statt 2 AA-Batterien mit Batterie-Box wird eine Litium-Batterie CR2032 eingesetzt. Dank der Platzeinsparung durch die Batterie passt die gesamte Leiterplatte in ein bisher verwendetes Gehäuse der Batteriebox. Auch eine Zündholzschachtel kann als Gehäuse verwendet werden.

Bilder der Prototypen:


Tiny ATtiny Sensor Node

ATtiny84 Sensor Node with cheap RF433MHz modules.


Tiny Sensor Node


433MHz Receiver

Project in progress – Bench Power Supply (0-30VDC, 0-2A). PCB from OSH Park arrived.

Components from Farnell element14 (DE).

Take a look inside the sensor node:

Das Tiny84Board, ein Breakout Board für kleine Anwendungen mit ATtiny84/44/24 ist nun im Handel verfügbar.

Bestellungen in der Schweiz über Boxtec, weltweit bei Tindie.


Tiny84Board – Leiterplatte

Happy Birthday Maker Tim

My son, happy birthday to you !

Tiny84Board

Das Tiny84Board ist ein kleines Board für Arduino-Anwendungen mit dem ATtiny44 oder ATtiny84 Microcontroller.

Der Verlag mitp verlost ein Rezensions-Exemplar des Titels Spannende Projekte mit dem Raspberry Pi.

Wer sich für Raspberry Pi-Projekte interessiert und gerne eine Rezension über das Buch verfassen möchte, darf sich hier im Blog melden.

Update 13.06.14
Die Buchverlosung ist beendet und ein Gewinner ermittelt. Ich werde den Gewinner/die Gewinnerin per Email kontaktieren.
Vielen Dank für die Teilnahme

Boxtec Maker Day 2014

Maker Day 2014 bei Boxtec am 6. September 2014.

Alle weiteren Infos unter http://makerday.ch

Das Buch “Elektronik-Hacks” ist eine Do-It-Yourself-Anleitung für Einsteiger, Arduino-Anwender und Elektronik-Bastler. Der Verlag hat mir ein Exemplar der deutschen Übersetzung zur Begutachtung zur Verfügung gestellt.

Schon beim ersten Durchblättern merkt man schnell dass dieses Buch von Simon Monk kein Lesebuch, sondern ein Praktiker-Buch ist. Viele Bilder, Diagramme und Steckbrett-Schaltungen kennzeichnen das komplett in Farbe gedruckte Buch.

Das Zielpublikum dieses Buches sind Einsteiger die Geräte auseinandernehmen oder umbauen möchten. Es wird jeweils soviel Theorie und Elektronik-Grundlagen vermittelt wie es für diese sogenannten Hacks notwendig ist. Der Aufbau des Buches ist dementsprechend strukturiert.

Im ersten Kapitel wird die Beschaffung von Bauteilen und Werkzeugen beschrieben. Sehr praktisch ist dazu die im Anhang verfügbare Artikelliste mit Artikelnummer der grossen Elektronik-Händler. Für das Hacken von Geräten sind einige Werkzeuge wie Lötkolben, Zangen und Multimeter notwendig. Mit vielen farbigen Bildern werden die Techniken des Lötens, das Verzinnen von Drähten und die ersten Messungen mit dem Multimeter beschrieben. Praktische Tipps wie der selbstgebaute Lötrauchabsauger zeigen dass man sich kleine Hilfsmittel auch selber bauen kann.

Theorie und Praxis sind der Inhalt des zweiten Kapitels. Der Leser lernt die einzelnen elektronischen Bauelemente kennen und kann  diese in einem Gerät eindeutig identifizieren. Dann werden Strom, Spannung und Widerstand  erklärt. Der Hacker lernt das ohmsche Gesetz und kann nun den Strom in der Schaltung selber berechnen. Anschliessend wird gezeigt wie man einen Schaltplan liest. In einer nützlichen Übersicht sind die Schaltsymbole der wichtigsten Bauteile aufgelistet.

In Kapitel 3 werden die ersten kleinen Hacks beschrieben. Der Versuch in dem ein Widerstand im Stromkreis erhitzt wird, zeigt dem Leser dass der Theorieteil aus dem zweiten Kapitel auch in der Praxis zu beachten ist (Leistung des Widerstands). In einem praktischen Projekt wird eine Kleinleuchte zu einem Dämmerungsschalter umgebaut.

Kapitel 4 beschäftigt sich mit der Leuchtdiode (LED). Der Bastler lernt wie man den Vorwiderstand berechnet. Experimente mit mehrfarbigen Leuchtdioden und Hochstrom-LEDs zeigen die Möglichkeiten dieses universellen Anzeige-Elementes. Weiter erklärt der Autor in diesem Kapitel wie man mit Lochrasterplatinen eigene Schaltungen aufbauen kann. Dabei gibt er viele praktische Tipps zum sauberen Aufbau. Als Abschlussprojekt wird ein Spielzeugauto einer Modellrennbahn mit Beleuchtung ausgerüstet.

Batterien und Stromversorgungen sind das Thema von Kapitel 5. Es werden die verschieden Typen von Batterien und Akkus beschrieben und erklärt wie die einzelnen Typen aufgeladen werden. In einem kleinen Projekt wird eine Notstromversorgung realisiert.

Viele Bastler verwenden für ihre Projekte kleine Microcontroller-Boards. Eines der bekanntesten Boards ist das Open Source Projekt Arduino. In Kapitel 6 wird der Einstieg in die Hard-und Software von Arduino beschrieben. Das Arduino-Board eignet sich ideal für Anwendungen mit Sensoren, Schaltern, Motoren und  Anzeigen. In praktischen Projekten werden Relais und Leuchtdioden mit dem Arduino-Board angesteuert. In einem weiteren Hackprojekt wird die Ansteuerung eines elektronischen Spielzeuges mit einer Relaisschaltung erweitert. Das umgebaute Spielzeug wird anschliessend über die serielle Schnittstelle des Arduino aktiviert. Weitere Projekte wie Tonausgabe und eine Relaissteuerung die über den Browser gesteuert wird, zeigen die vielen Möglichkeiten des Arduino-Boards.

Das Kapitel 7 beschreibt das Hacken von verschiedenen elektronischen Modulen. Mit Bewegungsmeldern und Ultraschallsensoren kann man sich eine Arduino-gesteuerte Raumüberwachung realisieren. Mit günstigen Funkmodulen und einem Arduino-Programm bieten sich viele Möglichkeiten für die drahtlose Steuerung von Geräten. Zu jedem Projekt gibt es eine ausführliche Erklärung, eine Stückliste und ein schematischer Aufbau der Schaltung auf Steckbrett. Die Ansteuerung von Motoren kann mit einem Arduino sehr einfach realisiert werden. Der Autor beschreibt den Einsatz eines kleinen Motorentreibers der mit Arduino-Logik gesteuert wird. Dies ist anschliessend die Basis für ein kleines Roboterfahrzeug. In diesem Projekt verwendet der Autor einen im Handel erhältlichen Roboter-Kit. Da dieses Buch sich mit dem Thema Hacks beschäftigt, hätte hier ein Roboter-Projekt auf Basis eines elektronischen Spielzeugs oder Modellbau-Fahrzeuges besser gepasst. Trotzdem ist dieser Roboter eine gute Basis für weitere Roboter-Anwendungen.

In den beiden Kapiteln 8 und 9 werden Arduino-Anwendungen mit Sensoren und Audio-Modulen beschrieben. Im Audio-Kapitel zeigt der Autor in Bildern wie abgeschirmte Kabel und Klinkenstecker sauber verdrahtet und verlötet werden. Mit einem Mikrophon-Modul und einem UKW-Empfänger wird eine drahtlose Abhörwanze aufgebaut.

Was beim Öffnen und Ausschlachten oder Reparieren von Geräten beachtet werden muss, beschreibt Simon Monk im zehnten Kapitel. Dabei empfiehlt es sich speziell die Sicherheitswarnunen ernst zu nehmen. Im abschliessenden Kapitel 11 wird die Handhabung und Verwendung des Multimeters für die verschiedenen Messungen beschrieben. Abschliessend werden noch ein paar Tipps zu regelbaren Netzgeräten und Oszilloskop erwähnt und auf Software für Hardware-Hacker hingewiesen. Wie bereits erwähnt, findet der Leser im Anhang eine Liste mit Bezugsquellen für Bauteile und Werkzeug inklusive Artikel-Nummern der grossen, deutschen Elektronik-Anbieter.

Fazit:
Elektronik-Hacks ist ein praxisnahes Buch für den Elektronik-Einsteiger. Auf über 300 Seiten werden dem Leser viele spannende Projekte inklusive der dazu nötigen Grundlagen vermittelt. Der Autor bietet für alle Projekte Stückliste, Stromlaufplan und Steckbrett-Aufbau. Viele farbige Bilder verdeutlichen die gut verständlichen Erklärungen. Simon Monk beschreibt in seinem Buch einfache Projekte zum Nachbau und verwendet dabei günstige und gut lieferbare Bauelemente. Obwohl das Buch für Einsteiger geschrieben ist, finden auch fortgeschrittene Elektronik-Bastler und auch Arduino-Anwender nützliche Tipps und Tricks sowie Ideen für eigene Anwendungen. Ich kann das Buch jedem Elektronik-Bastler und Hacker empfehlen.
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